Ocholt

Die früheste Erwähnung des Familiennamens HOBBEN findet sich 1428 in Ocholt. Es ist anzunehmen, dass die 1581 erstmals in Nachbarorten genannten Köter, Gerdt HOBBEN in Apen (5,5 km entfernt) und HOBBEN Sieveke (später HOBBENSIEFKEN ) in Westerloy (3,5 km nördlich) abgehende Söhne von diesem Hof sind. Weiters zu deren Nachfahren siehe dort.

Topographische Karte von Ocholt (TK50-1998)
Topographische Karte 1:50.000 (Quelle: LGLN Niedersachsen)

Die Ortschaft Ocholt liegt etwa 6 km südsüdwestlich von Westerstede und ist heute Teil der Gemeinde Westerstede. Obwohl schon viel früher besiedelt, wird der Ort Ocholt erst in einer Urkunde des Grafen Johann IV. von Oldenburg vom 18. Januar 1350 erwähnt, mit der das Eigentumsrecht des Knappen Johann Mule an seinem Hof in Ocholt an das Kloster Rastede übertragen wird. Der Hof bleibt aber beim Knappen als erbliches Lehen, verwaltet vom „Meier“ Bole. 1428 wird im „Oldenburger Salbuch“, dem Steuerbuch des Jacob von Specken für den Herzog Moritz von Oldenburg, in „Ocholte“ notiert, dass für den ersten von drei Höfen für den Sohn von Reyner HOBBEN eine Abgabe von 1 1/2 Bremer Mark festgelegt wird. Mit dieser erstmaligen Erwähnung der Ocholter HOBBEN ist diese Familie eine der drei bis vier ältesten Stammlinien der Familien HOBBIE und HOBBEN. 1530 wird ein Reyner Hobben als Hoferbe genannt, 1581 ist im Mannzahlregister Johan Hobben mit einem wehrhaften Sohn aufgeführt, der auch in einem Weinkaufprotokoll von 1623 als „Johan Hobbie aus Ocholtz mit ein gantz frey Erbe“ erwähnt ist. In den frühen Erdbüchern des 17. Jahrhunderts wird die Hausmannsstelle HOBBIE als Hof Nr. 2 von immer noch nur drei Hofstellen bezeichnet. Sie liegt im damaligen Ortskern von Ocholt. Dieses herrschaftliche freie Erbe umfasste mindestens 30 Hektar und 8 Gebäude.
Hof in Ocholt in GoogleEarth

Die  Familien „HOBBEN aus Ocholt“ bis um ca. 1920 

Die Schreibweise der Namen folgt überwiegend den Taufbüchern und Urkunden.

1.   Reyner HOBBEN, *um 1370, +nach 1430 Ocholt, Hausmann.
Er wird indirekt im „Oldenburger Salbuch“, dem Register des Drosten Jacob von der Specken über Grundbesitz und Einkünfte der Grafen von Oldenburg um 1428 bis 1450, genannt. Dort heißt es zu einer ersten von nur drei Hofstellen „tho Ochholte“: „Reyner Hobben sone ghift 1 1/2 Bremer Mark“. Demnach dürfte zu diesem Zeitpunkt schon der Sohn des betagten, aber noch lebenden Reyner Hobben den Hof wirtschaftlich geführt haben. Reyner HOBBEN ist deshalb der derzeit bekannte Spitzenahn der Familien „HOBBEN aus Ocholt“ und sehr wahrscheinlich auch der Stammlinien „HOBBENSIEFKEN aus Westerloy“ und „Familien „HOBBEN aus Apen“.

2.   NN HOBBEN, *um 1400 Ocholt, Hausmann.
Dieses ist der vorgenannte, im Salbuch aufgeführte Sohn. weitere Angaben zu ihm liegen nicht vor.

Zwischen diesem Sohn und dem 1530 im Mannzahlregister genannten Reyner HOBBEN (*um 1500) müssen mindestens zwei weitere Generationen gelebt haben.

5.   Reyner HOBBEN, *um 1500 Ocholt, Hausmann.
Er wird 1530 in Urkunden als Hofbesitzer genannt. Sein erstgeborener Sohn Johan HOBBEN (um 1535-nach 1581) wird 1581 im Mannzahlregister von Ocholt genannt. Sehr wahrscheinlich sind auch die beiden 1581 in den Mannzahlregistern für Apen und Westerloy erstmals genannten Köter namens HOBBEN seine nachgeborenen Söhne: HOBBEN SIEVEKE (um 1545-um 1600) in Westerloy und Gerdt HOBBEN (um 1550-nach 1616) in Apen. Weiteres zu deren Stammlinien „Hobbensiefken aus Westerloy“ und „Hobben aus Apen“ siehe dort.

6.   Johan HOBBEN, *um 1535 Ocholt, +nach 1581 ebd., Hausmann.
Er ist 1581 genannt im Mannzahlregister von Westerstede bei den Ocholtern mit einem wehrfähigen Sohn Johan HOBBEN (um 1565-um 1635). Er hatte neben diesem Sohn auch mindestens eine Tochter mit unbekanntem Namen, wie beim Sohn zu lesen ist.

7.    Johan HOBBEN, *um 1565 Ocholt, +um 1635 ebd., Hausmann.
Er ist erwähnt beim Ochsengeld 1608 und Wachtegeld 1615, beim Weinkauf 1635 und blieb kinderlos. Im Weinkauf 1635 heißt es:  „Johan hat keine Kinder hinterlassen und hat deswegen Sivke Hobbien, welcher seiner Schwestern Tochter hat, zu sich ins Haus genommen, sol geben, dieweil seine Hausfrau nicht in dem Hause geboren, er auch dan als ein Fremder in das Erbe gekommen ist 30 Rt.“ Die Tochter der unbekannten Schwester, also seine Nichte, war Grete HOBBEN (um 1606-1674), die mit Sieveke BRÜNJES  gen. HOBBEN (1600-1643) verheiratet war.

8.    Sieveke BRÜNJES gen. HOBBEN, *1600 Ocholt, +18.09.1643 ebd., Hausmann.
Er heiratete um 1628  Grete HOBBEN (*um 1606 Ocholt, +28.08.1674 ebd.), die Hoferbin und Nichte von Johan HOBBEN (um1565-um1635) und nahm den Namen HOBBEN an. Er war 1632 genannt im Mannzahlregister von Westerstede. Sie hatten 5 Kinder, von denen vier das Erwachsenenalter erreichten und heirateten. Zum Hoferben Johan HOBBEN (1630-1701) siehe 9.a). Eilert HOBBEN (1633-1706) heiratete 1658 in Edewecht Talke Tatje (1628-1728) aus Edewecht und dort in das Hausmannshaus Tatje ein und nannte sich Tatje. Talcke HOBBEN (um 1635-1676) heiratete 1659 Johan Hammy (um 1624-1711) aus Mansie. Zu Sievke HOBBEN (1643-1711) siehe 9.b).

9.      a) Johan HOBBEN, *um 1630 Ocholt, +16.02.1701 Torsholt, Hausmann.
Er ist erwähnt u. a. am 21.11.1658, auch 1665 im Mannzahlregister mit Knecht Johann, 1681 in der Landbeschreibung „als ein freies Erbe“. Er heiratete in erster Ehe 1658 in Edewecht Almeth Tatje (1637-1662), mit der er den Hoferben Johan HOBBEN (1662-1727) bekam, siehe 10.a).  In zweiter Ehe heiratete er 1664 in Westerstede Gebke Henken (*um 1645) aus Halsbek, mit der er die Tochter Hille HOBBEN (*1684) hatte.

9.   b) Sievke HOBBEN, *29.08.1643 Ocholt, +31.07.1711 Gießelhorst, Häusling.
Er heiratete 1672 Gebke Kloppenburg (1642-1720) aus Westerstede und hatte mit ihr 6 Kinder, von denen nur die Heirat des ältesten Sohnes bekannt ist: Grete HOBBEN (1671-1747)Anna Margareta HOBBEN (*1673)Almet HOBBEN (*1675), zu Sievke HOBBEN (1678-1763) siehe 10.b), Dirk HOBBY (*1681) und Johan HOBBEN (*1687).

10.   a) Johan HOBBEN, *14.02.1662 Ocholt, +04.12.1727 ebd., Hausmann.
Er heiratete 1680 Gesche Klessen (um 1654-1712) aus Mansie und hatte mit ihr 8 Kinder, von denen drei das Erwachsenenalter erreichten und heirateten. Gesche HOBBEN (1683-1745) heiratete 1702 den Hausmann Johann Gerken (*1670) aus Torsholt. Almet HOBBEN (1689-1742) heiratete 1709 Johann Hellwig (1682-1767) aus Fikensolt. Eilerd HOBBEN (1696-1780) war der Hoferbe, siehe 11.a).

10.   b) Sievke HOBBEN, *21.11.1678 Torsholt, +07.10.1763 Gießelhorst, Halbköter.
Er heiratete 1711 Anna Willbrok (1684-1736) aus Gießelhorst und bekam mit ihr vier Kinder, von denen drei das Erwachsenenalter erreichten und heirateten. Hille HOBBY-SIEFKEN (1714-1755) heiratete 1739 in Wiefelstede den Einwohner Gerd Diers (um 1710-1769), deren älteste Tochter Wübke Diers gen. HOBBY-SIEFKEN  (1741-1821) 1781 nach dem Tod des Onkels die Halbe Köterei des Großvaters und Onkels übernahm, siehe 11.b). Siefke HOBBY-SIEFKEN später HOBBENSIEFKEN (1716-1781) heiratete in erster Ehe 1737 Gesche Reinders (um 1718-vor 1744) und in zweiter Ehe 1744 Anna Margarethe Lamken (1722-1800) aus Fikensolt, beide Ehen blieben ohne Nachkommen. Anna HOBBY-SIEFKEN (*1719) heiratete 1748  Renke Hüschen (*um 1720) aus Hüllstede.

11.   a) Eilerd HOBBEN, *31.03.1696 Ocholt, +02.03.1780 ebd., Hausmann.
Er heiratete 1719 Grete Jaspers (1700-1764) aus Fikensolt und hatte mit ihr 7 Kinder, von denen 5 das Erwachsenenalter erreichten und heirateten. Eilerd HOBBEN (1722-1798) war der Hoferbe, siehe 12.a). Johann Friedrich HOBBEN (1727-1795) heiratete in erster Ehe 1756 Margarethe Dühmen (1732-1766) aus Godensholt, und in zweiter Ehe um 1767 Anne Marie Gerdes (1738-1826), von deren drei Kindern nur Eilerd HOBBEN (1780-1846) erwachsen wurde und ledig blieb. Ötje Caspar HOBBEN (1730-1791) heiratete als Heuermann in Westerstede Wübke Meinen-Renken (1736-1813) aus Rastede und hatte mit ihr 6 Kinder, von denen drei Töchter das Erwachsenenalter erreichten und heirateten. Gesche Margarethe HOBBEN (1732-1802) heiratete 1760 den Häusling Johann Friedrich Lüers (1728-1799) aus Lindern. Anthon ‚Friedrich‘ HOBBEN (1736-1793) heiratete 1765 Talke Müllers (1727-1800) aus Edewecht, blieb aber ohne Nachkommen.

11.   b) Wübke DIERS gen. HOBBY-SIEFKEN später HOBBENSIEFKEN, *28.08.1741 Wiefelstede. +14.02.1821 Gießelhorst, Halbköterin.
Sie heiratete 1771 in Westerstede Gerd Klinkenbiel (1742-nach 1822) aus Hüllstede, der den Namen HOBBENSIEFKEN annahm. Sie hatten drei Töchter, von denen zwei das Erwachsenenalter erreichten und heirateten. Anna Margarethe HOBBENSIEFKEN (1772-1852) übernahm den Hof, siehe 12.b). Helene HOBBENSIEFKEN (1777-1848) heiratete 1802 den Halben Köter Oltmann Hogen (1776-vor 1848) aus Gießelhorst.

Die folgende Oldenburgische Vogteikarte zeigt maßstabsgetreu die Hausmannsstelle „Hobben“ und die Besiedlung von Ocholt zu dieser Zeit.Hof in Ocholt in Vogteikarte von 1793Oldenburger Vogteikarte von 1793 (Quelle: LGLN Niedersachsen)

12.   a) Eilerd HOBBEN, *12.02.1722 Ocholt, +11.02.1798 ebd., Hausmann.
Er hatte mit Anna Bruns (1713-1784) aus Espern eine anerkannte voreheliche Tochter Anne Margarete HOBBEN (1744-1808), die 1778 Eilerd Brüggemann (1752-1821) aus Mansie heiratete. In seiner Ehe 1751 mit Anna Schröers (1732-1792) aus Torsholt hatte er 6 Kinder, von denen zwei heirateten. Eilerd HOBBEN (1751-1826) war der Hoferbe, siehe 13.a). Anna Elisabeth HOBBEN (1777-1820) heiratete 1802 Johann Friedrich Fickenfrers (1769-1829) aus Lindern.

12.   b) Anna Margarethe HOBBENSIEFKEN, *01.12.1772 Gießelhorst, +04.11.1852 ebd., Halbköterin.
Sie heiratete 1798 in Westerstede Eilert Gorath (1759-1842) aus Nethen, der bei Heirat den Namen Hobbensiefken annahm. Sie hatten zwei Kinder. Gerd HOBBENSIEFKEN (1800-1881) übernahm den Hof, siehe 13.b). Wübke Lene HOBBENSIEFKEN (1808-1839) heiratete 1835 Hinrich Börjes (1811-1849) aus Linswege.

13.   a) Eilerd HOBBEN, *11.07.1751 Ocholt, +17.11.1826 ebd., Hausmann.
Er heiratete 1778 Helene Ficken (1759-1823) und hatte mit ihr 6 Kinder, von denen drei heirateten. Anna Margarethe HOBBEN (1779-1856) heiratete 1805 den Viertelköter Renke Oetjengerdes (1782-vor 1856) aus Ocholt. Eilerd  HOBBEN (1782-1818) war der Hoferbe, siehe 14.a). Zu Gerd Diedrich HOBBEN (1797-1872) siehe 14.b).

13.   b) Gerd HOBBENSIEFKEN, *26.08.1800 Gießelhorst, +14.04.1881 ebd., Halbköter.
Er heiratete 1844 in erster Ehe Talke Margarethe Frers (1828-1849) und hatte mit ihr zwei als Kind verstorbene Töchter, zu seiner zweiten Ehe 1851 mit Helene Katharine Möhlmann (1798-1882) aus Westerstede sind keine Kinder bekannt. Damit endete diese Nebenlinie.

14.   a) Eilerd HOBBEN, *21.07.1782 Ocholt, +21.04.1818 ebd., Hausmann.
Er heiratete 1805 in Westerstede Wübke Margarethe Lüers (1781-nach 1842) und hatte mit ihr zwei Kinder. Eilerd HOBBEN (1805-1881) war Hoferbe, siehe 15.a). Helene HOBBEN (1807-1861) heiratete 1837 den Halbköter Johann Friedrich Süsens (1792-1857) aus Felde.

14.   b) Gerd Diedrich HOBBEN,, *31.01.1797 Ocholt, +22.11.1872 Westerscheps, Neuer Köter und Schmied.
Er heiratete in erster Ehe um 1820 Anna Hemmen (1784-1826) und in zweiter Ehe 1827 in Apen Wübke Helene Dierks-Wittenberg (1802-1874). In jeder der beiden Ehen hatte er zwei Kinder, von denen drei das Erwachsenenalter erreichten und heirateten. Lena HOBBEN (1824-1878) heiratete 1850 Eilerd Oetjengerdes (1810-nach 1878) aus Ocholt. Anna HOBBEN (1829-1903) heiratete 1857 in Edewecht Johann Behlen (1833-vor 1903). Zu Eilert HOBBEN (1836-1895) siehe 15.b).

15.   a) Eilerd HOBBEN, *05.09.1805 Ocholt, +21.05.1881 ebd., Hausmann.
Er heiratete in erster Ehe 1840 in Westerstede Talke Helene Ohlroggen (um 1810-um 1841) und hatte mit ihr eine Tochter Wübke Helene HOBBEN (1840-1909), die 1868 in Westerstede Eilert Brünjes (1843-vor 1909) aus Westerscheps heiratete. In zweiter Ehe heiratete er 1842 Helene Albers (1816-1879) aus Westerloy und hatte mit ihr 6 Kinder, von denen drei das Erwachsenenalter erreichten und heirateten. Eilerd HOBBEN (1843-1900) war der Hoferbe, siehe 16.a). Zu Diederich HOBBEN (1851-1926) siehe 16.b). Zu Friedrich HOBBEN (1853-1937) siehe 16.c).

15.   b) Eilert HOBBEN, *24.04.1836 Westerscheps, +19.11.1895 Osterscheps, Neuer Köter.
Er heiratete 1865 in Edewecht Johanne Tengstädt (1836-1898) aus Langholt und hatte mit ihr nur eine Tochter Wübke Helene HOBBEN (*1866), die das Erwachsenenalter erreichte, siehe 16.d).

16.   a) Eilerd HOBBEN, * 26.09.1843 Ocholt, +06.09.1900 Oldenburg, Hausmann.
Er heiratete 1879 in Westerstede Gesche Margarethe Albers (1845-1888) aus Apen und hatte mit ihr 5 Kinder, von denen wahrcheinlich nur Diedrich ‚August‘ HOBBEN (1886-1952) das Erwachsenenalter erreichte. Da er bei Tod des Vaters erst 14 Jahre alt ist, wird die Hausmannsstelle an Gerhard Luks verkauft, der die Hofstelle 1909 auflöste. Damit endet die Geschichte des Stammhauses der Familie „Hobben aus Ocholt“. Diedrich ‚August‘ lebte anschließend bei seinem Onkel Friedrich *1853, der von 1880 bis 1898 nach Humphrey, Nebraska ausgewandert war, auf dessen Hofstelle in Charlottendorf-West.

16.   b) Diederich HOBBEN, *17.03.1851 Ocholt, +26.11.1926, Oldenburg-Nadorst, Köter und Landmann.
Er heiratete 1881 in Apen Anna Margarethe Peters (1849-1915), wanderte mit ihr unmittelbar nach der Hochzeit nach Nebraska aus, wo vier Kinder geboren wurden, kehrte aber mit der gesamten Familie 1903 wieder nach Oldenburg zurück. Zu Dietrich HOBBEN (1882-1954) siehe 17.a). Helene HOBBEN (1883-1964) heiratete 1904 in Rastede den Stellmacher Bernhard Bulling (1878-1943) aus Maibusch und hatte mit ihm drei Kinder. Anna HOBBEN (1887-1969) heiratete 1924 in Oldenburg den EisenbahnsekretärArthur Schilling (1881-1953). Emma HOBBEN (1891-1968) heiratete 1910 in Ohmstede den Maurer Heinrich Wilhelm Hinrich Willers (1885-1919) aus Nadorst und hatte mit ihm mindestens zwei Kinder.

16.   c)  Friedrich HOBBEN, *15.07.1853 Oholt, +01.09.1937 Oldenburg, Brinksitzer, Bookkeeper, Landwirt.
Er wanderte zusammen mit seinem älteren Bruder aus, heiratete 1882 in Columbus, Platte County, NE, USA Sophie Frers (1855-1944) aus Felde, und kehrte bereits 1898 mit allen dort geborenen 5 Kindern nach Oldenburg zurück. Helene HOBBEN (1883-1960) heiratete 1906 in Wiefelstede den Zimmermann  Karl Christian Hermann Anton Gerdes (1880-1959) aus Wechloy und hatte mit ihm in Wiefelstede 9 Kinder. Marie HOBBEN (1884-1957) hatte einen Sohn Martin ‚Wilhelm‘ HOBBEN genannt Wilksen (1905-1970) und heiratete 1906 in Wiefelstede den Schlossermeister Karl Wilhelm Wilksen (1883-1951) aus Seefelderschaart, mit dem sie 5 Kinder hatte. Johanne HOBBEN (1886-1968) heiratete 1907 in Wardenburg den Brinksitzer Johann Diedrich Speckmann (1884-1917) aus Littel, mit dem sie drei Kinder hatte. Zu Heinrich HOBBEN (1889-1975) siehe 17.b). Martha HOBBEN (1891-1918) blieb ledig.

16.   d) Wübke Helene HOBBEN, *1866 Westerscheps, Landarbeiterin.
Bevor diese 1891 in Edewecht Wilhelm Renken (*1864) aus Godensholt heiratete und mit ihm 5 Kinder bekam, hatte sie eine in Westerscheps geborene Tochter Johanne Helene HOBBEN (1889-1979), siehe 17c).

17.   a) Dietrich HOBBEN, *11.01.1882 Platte County, NE, USA, +19.01.1954 Wardenburg, Landmann.
Er heiratete 1911 in Wardenburg Frieda Siemer (1891-1966) von dort und hatte mit ihr zwei Söhne: Georg Diedrich HOBBEN (1911-1942) und Werner August HOBBEN (1914-1995).

17.   b) Heinrich HOBBEN, *07.08.1889 Humphrey, Platte County, NE, USA, +11.03.1975 Oldenburg, Pächter.
Er heiratete 1920 in Wardenburg Marie ‚Christine‘ Martens (1892-1977) aus Littel und hatte mit ihr 6 Kinder.

17.    c) Johanne „Hanne“ Helene HOBBEN, *10.07.1889 Westerscheps, +28.11.1979 Godensholt, Arbeiterin.
Sie hatte vier Söhne, von denen zwei heirateteten: August HOBBEN (1918-1964) und Erich HOBBEN (1921-2016).

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Weitere Informationen, auch zu hier nicht aufgeführten, verstorbenen oder ledig gebliebenen Kindern sowie zu weiteren Nachfahren nach 1900 können, sofern bekannt und (z. B.  im Fall von lebenden Personen) nicht geschützt, auf Anfrage ggflls. mitgeteilt werden, siehe Kontakt.